Estrichverlegung trotz Wintereinbruch am Bau? Ja!

Aufgrund moderner Baustoffchemie ist Bauen im Winter kein Problem, denn die Technik und Baustoffe haben sich weiterentwickelt. Überhalb 5 Grad Celsius sind nur wenige Vorkehrungen auf der Baustelle vorzunehmen. Unterhalb 5 Grad Celsius müssen die Baufirmen, da sich Materialeigenschaften verändern können, bestimme Punkte beachten. Wie z.B Bauöffnungen schliessen, Bauheizungen aufstellen usw.

Wichtig bei Betonieren der Bodenplatte muss bei winterlichen Temperaturen dafür gesorgt sein, dass der Bereich in dem der Beton verlegt wird, eis-, frost- und schneefrei ist. Während der Herstellung des Beton müssen das Mischgut und das  Wasser erwärmt werden und vorsorglich noch Frostschutzmittel hinzugefügt werden. Evtl. muss der Normalzement mit einem schneller bindenden Zement getauscht werden. Abschließend müssen die betonierten Flächen zum Schutz vor Schnee und Frost abgedeckt werden um somit spätere Schäden zu vermeiden.

Das Hauptproblem Nummer 1 auf den Winterbaustellen bleibt die Feuchtigkeit. Gerade wenn Estrich verlegt wird oder Verputzarbeiten durchgeführt werden, entsteht viel Feuchtigkeit. Und wer zu wenig in der Bauphase heizt, riskiert Schimmelbefall. Daher ist konsequentes Heizen und Lüften wichtig.

Und Heizen auf dem Bau versacht Kosten. Bauen im Winter ist teurer als im Sommer.